Zur Rolle der Massenmedien

Die Rolle der Massenmedien
@Gerd Altmann/Pixabay

Die Dominanz der Massenmedien in der modernen Gesellschaft erforder eine kritische Betrachtung dieser machtvollen Institutionen. Ihre Informationen helfen, uns in der modernen Gesellschaft zu positionieren und ein kritisches „Gewissen“ zu entwickeln. Was aber, wenn die Botschaften zu einer gefährlichen gesellschaftlichen Manipulation tendieren? → weiterlesen

Die Religion steht über allem

die islamische Herausforerung
@Mohamed Hassan/pixabay

Mohammed hat mit seinem Koran für alle Muslime und für alle Zeiten eine Botschaft und einen Auftrag gegeben. Dieser Auftrag ist sehr eindeutig formuliert und fordert die Gläubigen auf, nicht den Ungläubigen zu folgen und sie mit aller Energie zu bekehren und zu bekämpfen. Ungläubig sind alle, den nicht den Koran als absolutes Gesetz verstehen und ihr Leben bedingungslos danach richten. All diese Menschen verurteil Allah zu absoluter Verdamnis, zu Höllenqualen nach dem irdischen Tod. Die tradierte Überlieferung zeichnet ein gefährliches Selbstverständnis und Zugang der Muslime zu ihrer Religion.

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Die Idee eines Euro-Islams

Die Welt im Wandel, Euro-Islam
@Geralt/Pixabay

Die grundlegende Idee dieser Vision besteht in der Hoffnung von starken europäischen Einflüssen auf den in Europa gelebten Islam. Die Transformation des Islams in eine europäische Version des Glaubenssystems soll dabei für migrierte Muslime eine Möglichkeit der Akzeptanz der europäischen Werte bei Beibehaltung vieler religiösen Elementen darstellen. Dieser Hoffnung, dass ein Euro-Islam, wie ihn unter anderem Bassam Tibi fordert, in Europa sich entwickelt, stirbt in Anbetracht der zunehmenden politischen Dimension der islamischen Diaspora und der „Erwachung der islamischen Diaspora“ immer mehr.

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Die Da`wah als Instrument der Umgestaltung

In einem islamistischen Verständnis wird die Verbreitung des Islams und die Bekehrung Ungläubiger bereits durch den Koran gefordert und zu einer Verpflichtung aller Muslime: „Rufe zum Weg deines Herrn mit Weisheit und schöner Ermahnung, und streite mit ihnen in bester Weise. Gewiß, dein Herr kennt sehr wohl, wer von Seinem Weg abirrt, und Er kennt sehr wohl die Rechtgeleiteten.“.[i] Alle islamistischen Gruppen in Österreich setzen auf eine „vorgeschriebene“ Missionierungsarbeit zur Gewinnung neuer Mitglieder und zur Verbreitung ihrer Ideologie. Da`wah bedeutet so viel wie „Ruf“ oder „Einladung“ zum Islam. Das „Endziel“ dieser Bewegung stellt die Umwandlung der westlichen Gesellschaften in einen „Islamischen Staat“ dar. Die Da`wah-Arbeit stellt eine legale Möglichkeit dar, die Ideologie des Islamismus in Europa zu verbreiten. Durch die aktive Beteiligung der Jugendlichen an der Da`wah-Arbeit gelingt es ihnen, aus der „Opferrolle“ heraustreten und Teil einer gesellschaftlichen Bewegung zu sein. Wenn sie dann noch von der Richtigkeit und Sinnhaftigkeit ihres Tuns überzeugt sind, dann wird es nicht nur schwer, ihnen die Gefährlichkeit ihrer Tätigkeit klarzumachen, denn sie werden sie in diesem Moment zum „Starken“ und sind nicht mehr die schwachen Opfer.[ii]

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Islamismus – eine Absage an die Demokratie

Der Islam ist nicht nur eine spirituelle Religion, sondern auch ein religiös politisch-gesellschaftliches Modell, das auf die Auslegung der heiligen Texte und der normativen Sunna basiert. Daher kann der Islam in einer fundamentalistischen Interpretation nicht nur als eine Privatangelegenheit verstanden werden, sondern muss als ein totalitäres Gesellschaftssystem, das alle Lebensbereiche umfasst, begriffen werden. In der Ideologie der Islamisten ist die gesamte Welt ein von Gott gegebenes Territorium, das von der „besten Gesellschaft“ beherrscht werden muss. Das wird bereits durch den Koran legitimiert: „Ihr seid die beste Gemeinde, die für die Menschen entstand. Ihr gebietet das, was Rechtens ist, und ihr verbietet das Unrecht, und ihr glaubt an Allah. Und wenn die Leute der Schrift geglaubt hätten, wahrlich, es wäre gut für sie gewesen! Unter ihnen sind Gläubige, aber die Mehrzahl von ihnen sind Frevler“[i]. Islamistische Organisationen beziehen die Aussage der „besten Gemeinschaft“ lediglich auf scharia- und islamkonforme Gemeinschaften, alle anderen müssen bekämpft werden. Damit sind Eroberungen bzw. Islamisierungsprozesse gerechtfertigt und legitimiert.

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Entstehung des internationalen Jihadismus (Kurz angerissen)

Der Westen hat aus geopolitischen Gründen islamistische und jihadistischen Gruppen weltweit unterstützt und für seine Zwecke instrumentalisiert. Vor allem die USA haben den afghanischen Jihadismus gegen die Sowjetunion finanziell und waffentechnisch beeinflusst. Sie unterstützten die unterschiedlichsten Gruppen der „Mujaheddin“ (arabisch für Glaubenskämpfer) am Hindukusch, dabei unterhielt der CIA intensive Kontakte auch zum späteren „Terrorfürsten“ Osama Bin Laden. Eine weitere „schillernde Figur“ des Jihadismus, Abdallah Azzam, gründete das Büro für Dienstleistungen (maktab al-khadamat) und hatte so im Rahmen der CIA Operation „Operation Cyclone“ intensive Kontakte in die USA.[i] Die frühere Strategie des Westens hat somit den islamistischen Terrorismus begünstigt.

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Der Salafismus als siegreiche Gruppe

Engin_Akyurt, PixabayDer Salafismus ist ursprünglich eine unpolitische Strömung gewesen, die aus der konsequenten Auseinandersetzung mit dem Wahhabismus entstanden ist. In Europa hat diese geistige Strömung wesentliche Veränderungen erfahren, sodass hier durchaus von einer neuen Spielart des politischen Islams gesprochen werden kann. Der heutige Salafismus reicht von in sich verschlossenen und introvertierten Gruppen über kritische Stimmen, politischen Aktivismus bis hin zu jihadistisch-militanten salafistischen Gruppen.[i] Damit kann diese Bewegung durchaus als eine Grundlage und als Nährboden radikaler Jihadisten verstanden werden.

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Der Islam

Der Islam entstand im 7. Jahrhundert auf der arabischen Halbinsel und integrierte bei seiner Ausbreitung viele lokale Traditionen und Bräuche. Der „letzte“ Prophet der Menschheitsgeschichte, Mohammed, lebte von 570 bis 632 n. Chr. und verbreitete die Verbalinspiration Gottes als „letzte“ Chance der Menschen.

Von Anbeginn an trat diese aus den Beduinenkulten entstandene Religion bei ihren Eroberungen aggressiv und gewaltbereit auf. Im religiösen Kontext wird generell verniedlicht von „Öffnung“ oder „Eröffnung“ (Futūh) gesprochen, letztlich werden mit diesem Begriff vor allem die vielen kriegerischen Eroberungen der Muslime nach dem Tod Mohammeds bezeichnet.

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Die arabische Halbinsel im Wandel unter Mohammed

Zum Zeitpunkt des Auftretens Mohammeds waren die meisten Stämme auf der arabischen Halbinsel noch Nomaden. Nur langsam entwickelt sich ein niederer Ackerbau und eine einkehrende Beständigkeit und Sesshaftigkeit breitete sich. Die islamische Kultur ist daher maßgeblich durch die Hirtennomaden und Beduinenkultur entschieden charakterisiert. Damals lebten die Menschen in kleinen Sippen eng beieinander. Während bei den Hirtennomaden die Gruppengröße maximal ca. 200 Personen umfasste, besaßen die Ackerbauer bereits doppelt so viele Mitglieder. Durch die Entwicklung des niederen Ackerbaus entstanden die ersten Dorfgemeinschaften und damit auch erste strukturelle Bündnisse.

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Al-Kindi und die notwendige Reaktivierung rationalen Denkens

Die islamisch-arabische Kultur wird gegenwärtig generell mit einer dogmatischen Schriftgläubigkeit, gesellschaftlichem sowie wissenschaftlichem Rückstand in Verbindung gebracht.  Zwar ist hinlänglich bekannt, dass der arabische Kulturraum die griechische Antike rezitierte, weniger geläufig ist hingegen das frühe philosophische Denken. Ein Umstand, der sehr bedauerlicherweise ist, denn gerade diese philosophischen Streben nach Wahrheit sollte nicht in Vergessenheit geraten.

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