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Jihadismus in Österreich:
Eine gesellschaftliche Herausforderung

Jihad - Eine Ideologie des Todes

Der Islamische Staat in Syrien und im Irak hat auch eine Faszination auf Österreicher ausgeübt. Knapp 300 Personen aus Österreich sollen sich der Terrorgruppe angeschlossen und dort gekämpft haben. Die Anhänger dieser extremistischen Lehre sind einem gewaltbereiten religiösem Virus verfallen. Das Virus dieser jihadistischen Ideologie, hat sich in einigen österreichischen Moscheen und vor allem über das Internet rasant schnell ausgebreitet. In diesem Buch sollen einige Entwicklungen und Aspekte des Jihadismus in Österreich aufgezeigt werden. Anhand von ausgewählten islamistischen Vereinigungen und einigen Phänomenen in der radikalisierten islamischen Community, sollen die Verbreitung und die Auswirkung der jihadistischen Ideologie in Österreich untersucht werden. Dabei wird der Frage nachgegangen, welche mögliche Auswirkung die Dawah Einladung/Ruf zum Islam als Missionierungsinstrument auf die Zunahme von radikalen, anti-demokratischen Vorstellungen bei den Muslimen in Österreich hat. Wie konnte sich der radikale Islam in Österreich ausbreiten und neue Mitglieder rekrutieren? Mit welchen argumentativen Methoden und Strategien, gelingt es radikalen Imamen, neue Mitglieder zu gewinnen? Und wie kann es gelingen eine effektive und präventive Antiterrorstrategie zu entwerfen? Das sind einige der dringlichen Fragen bezüglich des Jihadismus in Österreich, welche in diesem Buch behandelt werden.

Der Autor untersucht die religiösen und politischen Ideologien des islamischen Fundamentalismus und des sogenannten „Islamischen Staates“. Hierbei werden Grundtexte dieser hoch aggressiven Ideologie umfassend dargestellt, soweit sie aus dem Koran und den Hadithen abgeleitet werden. Es wird aufgezeigt, dass viele moderne Denkfiguren aus dem tradierten Islam stammen und lediglich in der Moderne reaktiviert werden. Dabei zeigt sich, dass der fundamentalistische Islam die Herausbildung einer kriegerischen Ideologie zum Ziel hat, die heute in vielen sozialen Netzwerken und in islamistischen Moscheen weltweit verbreitet wird. Der zweite Teil der wissenschaftlichen Analyse beleuchtet die Frage, wie die wehrhaften Demokratien in Europa dieser „Theologie des Todes“ wirksam entgegentreten können. Westliche Gesellschaften sind genötigt, diese totalitären Lehren mit allen Mitteln abzuwehren, um eine Ausbreitung des jihadistischen Terrorismus in Europa zu verhindern. Abschließend wird gezeigt, wie liberale und lernbereite islamische Theologen in Europa um eine aufgeklärte, humane und sozial verträgliche Form des Islams ringen. Ein Islam europäischer Prägung scheint real möglich zu sein, wenn alle rationalen und politischen Kräfte dafür aufgewendet werden. Die kritische Philosophie hat hier ein großes Aufgabenfeld vor sich, dem sie sich mit Engagement stellen will. Mit einer kritischen Analyse, einer scharfen Ideologiekritik und einer rationalen Aufklärungsarbeit kann es gelingen, die „religiöse Zeitbombe“ zu entschärfen und den sozial verträglichen Islam in Europa zu stärken.